Für Eigentümer

Für Suchende

Immobilien

Peißenberg: Umstellung auf intelligente Strommessung

Peißenberg: Umstellung auf intelligente Strommessung

13. Mai 2026
Nägel mit Köpfen machen die Gemeindewerke Peißenberg: Sie stellen bis 2027 gleich die ganze Marktgemeinde auf smarte Stromzähler um. 

Lokales -Eigentlich gibt es nur eine Mindestquote. Das „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende“ (GNDEW) sieht vor, dass Haushalte wie Betriebe nach und nach bis 2032 mit intelligenten Strom-Messsystemen ausgestattet werden müssen. Die Gemeindewerke Peißenberg haben beschlossen, die Marktgemeinde gleich ganz flächendeckend auf die digitale Technik umzustellen. Die Pilotphase startet bereits im Mai 2026.

„Intelligente Messsysteme ermöglichen eine sichere und standardisierte Kommunikation im Energienetz“, so das Kommunalunternehmen. Die Technik bilde die Grundlage dafür, dass etwa Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen oder Elektroautos künftig „intelligent“ betrieben werden können – also nicht nur nachts, sondern gezielt dann, wenn viel Strom aus Sonne und Wind zur Verfügung steht. Die Energiewende schreite voran: „In Deutschland wird zunehmend sauberer und preiswerter Strom aus Photovoltaikanlagen und Windkraft erzeugt.“ Damit diese Energie sicher und effizient im Stromnetz verteilt werden kann, seien moderne technische Lösungen erforderlich. „Die Gemeindewerke Peißenberg setzen daher auf den flächendeckenden Einbau intelligenter Messsysteme (iMSys) und treiben proaktiv die Digitalisierung des Stromnetzes konsequent voran.“

Konkret bedeutet das: „In einem ersten Schritt erhalten alle Kundinnen und Kunden eine moderne Messeinrichtung (mMe). Im weiteren Ausbau werden diese schrittweise mit einem Smart-Meter-Gateway ergänzt und so zu vollwertigen intelligenten Messsystemen ausgebaut.“ In einer Pilotphase werden nun die Straßen „Auf der Leite“, „Johann-Hirsch-Straße“ und „Carl-von-Ossietzky-Straße“ Besuch von den Gemeindewerke-Technikern bekommen. Das Gebiet umfasse vom Einfamilienhaus bis zum Wohnblock, von Ein- und Doppeltarifzählern bis hin zu Haushalten mit Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen alle möglichen Voraussetzungen. „Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als wichtige Grundlage für den anschließenden flächendeckenden Rollout.“ „Ab Juli 2026 ist die schrittweise Umstellung im gesamten Ortsgebiet vorgesehen.“ Die Zähler werden dabei gebietsweise ausgetauscht und im Anschluss zu intelligenten Messsystemen weiterentwickelt. 

Unangemeldet stehen die Techniker nicht vor der Tür. „Alle betroffenen Kundinnen und Kunden werden im Vorfeld schriftlich informiert“, so das Kommunalunternehmen. „Zunächst erfolgt eine allgemeine Ankündigung, anschließend wird der konkrete Wechseltermin mitgeteilt.“ Bis Ende Februar 2027 sollen alle Peißenberger Haushalte umgestellt sein. 

Anders Wohnen Magazin

  • Frankfurt: Studenten-WG erhält 26.000 Euro Miete zurück
    In Frankfurt am Main hat eine Immobiliengesellschaft jahrelang zu hohe Mieten kassiert und muss einen Teil davon zurückzahlen. Hohe Mieten gibt es auch in der Region – und doch lässt sich das Prinzip nur bedingt anwenden.
  • Penzberg & Peißenberg: Wohnsitzanmeldung künftig elektronisch
    Der Gang zum Rathaus kann künftig entfallen: Eine Stadt- und eine Gemeindeverwaltung im Landkreis haben auf Elektronische Wohnsitzanmeldung umgestellt.
  • Peißenberg: Umstellung auf intelligente Strommessung
    Nägel mit Köpfen machen die Gemeindewerke Peißenberg: Sie stellen bis 2027 gleich die ganze Marktgemeinde auf smarte Stromzähler um. 

Kontakt