Polizei: Diese Tricks ärgern Fahrraddiebe

Sicherheit – Fahrräder, vor allem hochwertige, sind begehrte Beute für Diebe. Daran hat sich in den vergangenen Jahren nichts geändert – im Gegenteil. Angesichts der steigenden Preise für komfortable und verkehrssichere Räder und der generell hohen Tarife für Pedelecs lohnen sich Diebstähle dergestalt, dass Gelegenheitsdiebstähle die absolute Ausnahme geworden sind. Fahrraddiebe schreiten meist organisiert und mit bemerkenswerter Professionalität zur Tat. Das vermeldet die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in einer aktuellen Mitteilung. Im vergangenen Jahr, so die Beamten, habe die Polizei 245.868 Fälle von Fahrrad-Diebstahl verzeichnet.

Außer der Verwendung eines qualitativ hochwertigen Fahrradschlosses rät die Polizei dazu, es immer und zu jeder Zeit – ob daheim oder unterwegs – abgeschlossen abzustellen. „Schließen Sie Ihr Fahrrad immer mit dem Fahrradrahmen an einen festen Fahrradständer oder einen anderen fest verankerten Gegenstand an.“ Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren, reiche nicht aus. „Diebe können blockierte Fahrräder mühelos wegtragen oder verladen.“ Das gelte auch für das Abstellen von Fahrrädern in Garagen oder Kellerräumen. Das Schloss solle dabei immer möglichst hoch, vom Boden entfernt, angebracht werden, „damit Diebe den Bolzenschneider nicht auf dem Boden absetzen können, um das Schloss mit Hilfe ihres Körpergewichts zu knacken“. E-Bike oder Pedelecfahrer sollten Akkus unbedingt immer mitnehmen oder sie mit einem zusätzlichen stabilen Schloss schützen, denn: „Ohne Akku ist das Rad praktisch wertlos.“

Generell gehe der Trend zum Zweitschloss: Mit dem ersten das Fahrrad am Fahrradständer oder einem anderen fest verankerten Gegenstand fixieren, mit dem zweiten zusätzlich Vorder- und Hinterrad blockieren. Flapsig ausgedrückt: Doppelt gesperrt hält besser!

Was zu beachten ist, wenn man sein Fahrrad über seine Versicherung absichern möchte – die Info gibt es hier.

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