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Polizeistatistik: Mehr Einbrüche in Keller und Speicher

Polizeistatistik: Mehr Einbrüche in Keller und Speicher

17. Oktober 2025
Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit der Sinne: Bei Kerzenlicht die ersten Weihnachtslieder hören, den Geruch von aromatischem Tee in der Nase und die ersten Plätzchen auf der Zunge haben. Während idealerweise vor dem leicht beschlagenen Fenster noch die ersten Schneeflocken des Jahres tanzen, fällt es nicht schwer, in Adventsstimmung zu geraten. 

Sicherheit – Keller, Dachbodenräume und Waschküchen erfreuen sich zweifelhafter Beliebtheit bei Einbrechern. Das geht aus einer Mitteilung der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes hervor, die sich auf die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) stützt. Insgesamt weit über 100.000 Einbrüche in solche „Teile der erweiterten Privatsphäre“ haben demnach 2023 stattgefunden. Das entspricht gut einem Viertel mehr als im Vorjahr.

Die Gründe dafür liegen auch im veränderten Umgang mit Mobilität: E-Bikes sind gefragt und somit auch bei Dieben heiß begehrt. Im Vergleich zum guten, alten Fahrrad sind sie meist auch kostspieligere Anschaffungen, weswegen sie auch deutlich besser gesichert gehören. „In Mehrfamilienhäusern sollte das Augenmerk neben der Sicherung der Wohnungseingangstür und der von außen erreichbaren Fenster daher auch auf die Sicherung von Keller und Dachboden gerichtet werden“, so die Polizei. Laut Bericht müssen Täter dafür oft noch nicht mal eine Tür aufbrechen: Sie gelangen durch unverschlossene Haustüren, etwa von Mehrfamilienhäusern, direkt in Fahrradkeller, wo sie im günstigsten Fall noch nicht mal ein Fahrradschloss knacken müssen. Viele Fahrradbesitzer schließen ihre Räder im Haus nicht ab. Und sollte die Haustür gut abgeschlossen sein, haben versierte Täter bei schlechten Kellertürschlössern und unsicheren Vorhängeschlössern an Kellerverschlägen leichtes Spiel. Die Sicherungsempfehlungen der Polizei lautet daher: „Bewahren Sie keine Wertsachen im Keller oder auf dem Dachboden auf, schließen Sie Fahrräder auch im Keller an und verschließen Sie die Keller- bzw. Dachbodenzugangstür.“

Auch aufs große Ganze gesehen hat es 2023 mehr Einbrüche als 2022 gegeben. Die PKS verzeichnet insgesamt 77.819 Fälle einschließlich Einbruchsversuche (2022: 65.908). Die Schadenshöhe bei Diebesgut und Beute ist von insgesamt 206,6 auf 269,4 Millionen Euro gestiegen. Die gute Nachricht: Schutz vor Einbrechern ist meist keine sonderlich teure oder aufwändige Angelegenheit. Wenn Sie Bedarf haben: Wir stellen gern den Kontakt zu einem örtlichen Sicherheitsunternehmen unseres Vertrauens her. 

Allgemeine Informationen: https://www.k-einbruch.de/sicherheitstipps/

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