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Peißenberg: Trinkwasser wird weiterhin gechlort

Peißenberg: Trinkwasser wird weiterhin gechlort

17. Oktober 2025
An zwei Peißenberger Trinkwasserbrunnen werden UV-Anlagen installiert, um mögliche Keime und Bakterien im Wasser zu eliminieren. Das haben die Gemeindewerke in einer Meldung auf ihrer Internetseite bekannt gegeben. Bis die Anlagen installiert sind, werde das Peißenberger Trinkwasser weiter gechlort, so die Gemeindewerke.

Lokales An zwei Peißenberger Trinkwasserbrunnen werden UV-Anlagen installiert, um mögliche Keime und Bakterien im Wasser zu eliminieren. Das haben die Gemeindewerke in einer Meldung auf ihrer Internetseite bekannt gegeben. Bis die Anlagen installiert sind, werde das Peißenberger Trinkwasser weiter gechlort, so die Gemeindewerke. Die Menge Chlor sinke jedoch von bislang 0,3 Milligramm pro Liter (mg/l) auf 0,1 mg/l. Nötig geworden war die Chlor-Beigabe durch Keime, die Ende Juni ins Leitungsnetz gelangt waren. Mit der Einrichtung von UV-Anlagen reagiere man auf die klimatischen Veränderungen.

Die anhaltenden und teilweise heftigen Regenfälle im Frühsommer und die darauffolgenden Sommergewitter, die teilweise auch von Starkregen begleitet waren, halten die Städte und Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau und auch deren Bewohner bis heute beschäftigt. Neben Peißenberg hatte auch Wielenbach in den vergangenen Wochen mit einer witterungsbedingten Belastung des Trinkwassers zu kämpfen gehabt (wir berichteten). Der Grund für die Keime und Bakterien im Wassernetz war in Wielenbach wie in Peißenberg der gleiche: Sie wurden durch die starken Regenfälle ins Grundwasser eingeschwemmt. Als erste Maßnahme war in den betroffenen Gemeinden ein Abkochgebot erteilt worden, das zwischenzeitlich überall aufgehoben ist. Mit einer Chlor-Beigabe wurde in einem zweiten Schritte das Leitungswasser desinfiziert. Kurze Zeit später war das Wasser wieder trinkbar. 

Die Marktgemeinde Peißenberg nimmt sich der Situation nachhaltig an und installiert UV-Anlagen an zwei Brunnen, bei denen die erhöhten Belastungen festgestellt wurden. Das UV-Licht wird künftig Keime und Bakterien, so vorhanden, abtöten. Bis zur Fertigstellung der Anlage wird das Trinkwasser weiterhin leicht gechlort. Die Gemeindewerke schätzen die Dauer bis zur Fertigstellung der auf gute drei Monate. „Die Entscheidung, weiterhin niedrig dosiert zu chloren bis die UV-Anlagen ihren Betrieb aufnehmen, ist präventiv zu verstehen und dient dem Wohle aller Peißenberger Bürger.“

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