Damit beim nächsten Oster-, Sonnwend- oder Martinsfeuer nicht unerwartete Gäste in großen, roten Lastwägen mit Festbeleuchtung in Blau vorfahren, empfiehlt es sich, so genannte Brauchtumsfeuer vorab anzumelden. Beziehungsweise ist das sogar Pflicht; außerdem müssen strenge Regeln eingehalten werden, um sowohl die Umwelt als auch die Besucher bestmöglich zu schützen.
Das selbe gilt für Daxn- oder Räumfeuer, deren Rauchfahnen sich meist im späten Winter über die Wälder erheben, wenn die Forstleute mit dem Holzeinschlag beginnen und die abgeschlagenen Äste direkt vor Ort verbrennen. Auch sie müssen ihre Feuer vorab anmelden. Für die Genehmigung sind in der Regel die Gemeinden zuständig, auf deren Gebiet die Feuer stattfinden. Die Meldungen selbst nehmen in der Region der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Oberland (ZRF Oberland) beziehungsweise die Integrierten Rettungsleitstelle (ILS) Oberland entgegen. Ab sofort steht dafür ein digitaler Service zur Verfügung, wie der ZRF mitteilt. „Mit dieser Homepage wird die Anmeldung von Nutz-, Brauchtums- sowie Daxnfeuer in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau deutlich vereinfacht und effizienter gestaltet.
Ziel dieser Initiative ist es, die Organisation der Anmeldungen insgesamt zu erleichtern und eine transparente sowie unkomplizierte Abwicklung der Feueranmeldungen zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Marktgemeinde Murnau. Die Seite ist unter der Adresse www.räumfeuer.de erreichbar.




