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Menschen in Not: Wo Weilheimer Hilfe bekommen

Menschen in Not: Wo Weilheimer Hilfe bekommen

17. Oktober 2025
Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit rückt das Zuhause in den Mittelpunkt: Schön geschmückte, warme Zimmer, Tee und Plätzchen – keine Zeit ist so wohnlich wie diese. Gleichzeitig ist es auch die gefährlichste, zum Beispiel für Menschen, die kein Zuhause haben. Wer bei Minusgraden keinen warmen Schlafplatz findet, dessen Leben ist in Gefahr.

Lokales – Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit rückt das Zuhause in den Mittelpunkt: Schön geschmückte, warme Zimmer, Tee und Plätzchen – keine Zeit ist so wohnlich wie diese. Gleichzeitig ist es auch die gefährlichste, zum Beispiel für Menschen, die kein Zuhause haben. Wer bei Minusgraden keinen warmen Schlafplatz findet, dessen Leben ist in Gefahr.

Das gilt auch klare und sonnige Wintertage, an denen das Thermometer locker auch tagsüber in den zweistelligen Minusbereich abrutschen kann. Auch in Weilheim gibt es Menschen ohne festen Wohnsitz, zudem werden die Folgen von Krieg und Vertreibung sichtbar. In so einigen Wohngebieten klingeln Geflüchtete an der Tür und bitten um Geld, vorher aber direkt um eine warme Jacke oder ein heißes Getränk. 

Oft ist Not aber auch nicht so deutlich erkennbar wie in diesen geschilderten Fällen: Viele Weilheimer haben zwar ein Dach über dem Kopf, aber zu wenig Geld für Lebensmittel oder warme Kleidung. Für solche Fälle, das sei gerade zur Weihnachtszeit in Erinnerung gerufen, gibt es das Amt für soziale Angelegenheiten (Link🙂 im Rathaus. Nachweislich des Internetauftritts der Stadt Weilheim ist die Behörde unter anderem für Obdachlosenunterbringung, Hilfe bei der Antragstellung für Wohngeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung oder Rentenangelegenheiten zuständig. 

Auch ohne Amtsweg lässt sich mit wenig Aufwand etwas tun, wie die „Malteser“ in ihrem Online-Magazin „Aware“ mitteilen: Das fängt bei so einfachen Dingen an wie Respekt zu zeigen, beispielsweise mit einem freundlichen Lächeln oder einem Gruß. Das kann aber auch ein Gesprächsangebot sein; was nichts anderes heißt, als mit einer Person zu sprechen, der es gerade nicht gut geht, eventuell auch eine Kleinigkeit oder Hilfe anzubieten. Dazu gehört auch, ein „Nein“ zu akzeptieren und anzuerkennen, dass es mit Würde zu tun hat, wenn Obdachlose oder offensichtlich hilfsbedürftige Nachbarn oder Senioren nicht über ihre Situation sprechen wollen. Und wenn eine Notsituation augenfällig ist: Hilfe holen, nicht beim Sozialamt, sondern direkt beim Rettungsdienst. Für akute Fälle, wenn jemand beispielsweise nicht ansprechbar ist, hilft nur, die 112 wählen. 

Anders Wohnen Magazin

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