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Haushaltselektronik: Richtiges Recyceln ist Pflicht

Haushaltselektronik: Richtiges Recyceln ist Pflicht

17. Oktober 2025
Vom Staubsaugroboter über die smarte Waschmaschine bis hin zum Heizungsthermostat: Der Haushalt ist elektronischer geworden. Das hat viele Vorteile, weil die technischen Neuerungen meist mit mehr Annehmlichkeiten bei oft geringerem Energiebedarf einhergehen. Leider hat es auch – indirekt – Nachteile.

Wohnen– Vom Staubsaugroboter über die smarte Waschmaschine bis hin zum Heizungsthermostat: Der Haushalt ist elektronischer geworden. Das hat viele Vorteile, weil die technischen Neuerungen meist mit mehr Annehmlichkeiten bei oft geringerem Energiebedarf einhergehen. Leider hat es auch – indirekt – Nachteile. Dass die Deutschen sehr interessiert sind, was neue Technologien im Haushalt angeht, lässt sich einerseits am aktuellen Lieferstatus von Smarthome-Geräten ablesen und andererseits an jedem beliebigen Samstag auf den Parkplätzen der großen Elektrodiscounter beobachten. Was die korrekte Entsorgung der Altgeräte angeht, daran sind nur sehr wenige interessiert. Das jedenfalls legen aktuelle Zahlen nahe, die das Umweltbundesamt veröffentlicht hat. Danach landen jährlich gut 86.000 Elektrogeräte in der grauen Tonne und nicht, wie vorgeschrieben, beim Recycling. 

Die Zahlen verwundern. Schließlich ist es spätestens seit Juli 2022 so einfach wie noch nie, kaputte oder ausgediente Elektrogeräte korrekt zu entsorgen: Die Abgabe auf Wertstoffhöfen kostet bundesweit nicht mehr als ein Lächeln. Wer in einem Elektrogroßmarkt etwas kauft,  das mehr als 25 Zentimeter Seitenlänge hat, kann das ausgediente Gerät der gleichen Art kostenlos zurückgeben – viele Fachmärkte holen außerdem das Altgerät kostenlos ab, wenn beispielsweise zur neuen Waschmaschine ein Liefer- und Anschlussservice in Auftrag gegeben wurde. Kleingeräte bis 25 Zentimeter Seitenlänge können auch ohne Neukauf im Elektromarkt abgegeben oder in entsprechende Container an Müll-Sammelstellen eingeworfen werden.

Dafür gibt es gute Gründe: Nachhaltigkeit zum Beispiel. Laut Umweltbundesamt können Elektronikgeräte gefährliche Schadstoffe enthalten. Auf jeden Fall aber gilt: „Elektro- und Elektronikgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die knapp und teuer sind und bei deren Gewinnung mitunter große Mengen an Wasser oder Energie verbraucht werden. Daher lohnt sich ein Recycling sehr.“ Wie sehr, zeigen die Zahlen: „Erfreulich ist, dass die erzielten Recycling- und Verwertungsergebnisse auch im Jahr 2020 weiterhin sehr hoch sind; so wurden 98,2 % der erfassten Elektroaltgeräte verwertet und 86,7 % zur Wiederverwendung vorbereitet und recycelt.“

Mehr Informationen zum korrekten Recycling vor Ort gibt es auf der Seite der Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungs-Gesellschaft (https://www.eva-abfallentsorgung.de).

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