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E-Mobilität: ADAC testet Anschaffungskosten für Ladesäulen

E-Mobilität: ADAC testet Anschaffungskosten für Ladesäulen

17. Oktober 2025
Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat für einem Artikel die Kosten für die Installation von E-Auto-Ladestationen in Mehrfamilienhäusern ermittelt. Mit überraschendem Ergebnis: Die Kosten variieren je nach Anbieter um mehrere tausend Euro. 

Wohnen – Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat für einem Artikel die Kosten für die Installation von E-Auto-Ladestationen in Mehrfamilienhäusern ermittelt. Mit überraschendem Ergebnis: Die Kosten variieren je nach Anbieter um mehrere tausend Euro. 

Laut ADAC haben Eigentümer von Wohnungen und Mieter Rechtsanspruch auf Ladeinfrastruktur. Hausverwalter berichten davon, dass aktuell fast jede  Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) über das Thema spricht und kaum eine WEG-Sitzung ohne einen entsprechenden Punkt auf der Tagesordnung stattfindet.

Für seine Recherche erdachte der ADAC ein Muster-Mehrfamilienhaus, das 1999 gebaut wurde. Es verfügt über 13 Wohungen, zu denen jeweils ein Stellplatz in der Tiefgarage gehört. Dabei wurden zwei Szenarien untersucht. Erstens: Es wird eine Wallbox installiert. Zweitens: Es wird die gesamte Garage für E-Ladestellen vorbereitet und in diesem Zug direkt  drei Wallboxes eingebaut.

Die Tester des Automobilclubs wandten sich mit dieser Anfrage an städtische und überregionale Energieversorger sowie private Unternehmen. Erste Überraschung: Viele konnten keine Aussage treffen, da sie generell noch keine Lösung für Mehrfamilienhäuser im Angebot haben. Andere wiesen die Bitte um eine Kostenschätzung mit Hinweis auf stetig steigende Preise ab. Entsprechend, so der ADAC, könne das   Ergebnis des Tests nicht als valider Preisvergleich, sondern eher als Tendenz gewertet werden. 

Die Ergebnisse zeigen allerdings deutlich, dass die Kosten stark von den Gegebenheiten vor Ort abhängen und von Anbieter zu Anbieter variieren. Für Anfrage Nummer eins, eine Wallbox, gingen zwölf Angebote ein, die um mehrere tausend Euro differierten. Der günstigste Voranschlag lag dabei – ohne Wallbox und Mehrwertsteuer – bei 1045, der höchste bei 5200 Euro. Auch Anfrage Nummer zwei brachte sehr unterschiedliche Summen ein: „7500 Euro verlangte der preiswerteste Anbieter, über 42.300 Euro der teuerste. Das ist ein Unterschied von fast 35.000 Euro“, so der ADAC.

In seinem Fazit rät der Automobilclub unter anderem dazu, immer mehrere Angebote einzuholen, verschiedene Anbieter-Kategorien (Energieversorger bis Elektroinstallateure) anzufragen und, einen Ortstermin mit einem Experten zu vereinbaren.

Mehr zur Untersuchung, weitere Tipps und Artikel zum Thema „E-Mobilität“ gibt’s auf www.adac.de 

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Hinweis: Wir erkennen das Copyright © 2023 des ADAC e.V. an. Sämtliche Informationen sind nach Rücksprache mit den Rechteinhabern verwendet und für diesen Beitrag freigegeben.   

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