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Biomüll: Frust mit Frost?

Biomüll: Frust mit Frost?

17. Oktober 2025
Jeden Winter kommt mindestens einmal der Tag, an dem die Biotonne gar nicht oder nur halb geleert wurde. Der Grund: Tiefsttemperaturen in der Nacht haben den Abfall einfrieren lassen – oder die Tonnendeckel waren zu den Abholzeiten in aller Früh noch so angefroren, dass sie die Mitarbeiter der Abfuhrunternehmen nicht aufbekommen haben.

Wohnen– Jeden Winter kommt mindestens einmal der Tag, an dem die Biotonne gar nicht oder nur halb geleert wurde. Der Grund: Tiefsttemperaturen in der Nacht haben den Abfall einfrieren lassen – oder die Tonnendeckel waren zu den Abholzeiten in aller Früh noch so angefroren, dass sie die Mitarbeiter der Abfuhrunternehmen nicht aufbekommen haben.

Wie jedes Jahr macht die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungs-Gesellschaft (EVA), die im Landkreis Weilheim-Schongau mit der Müllabfuhr betraut ist, darauf aufmerksam, dass die Müllabfuhr in so einem Fall kein zweites Mal kommen kann. Auf ihrem Internetauftritt begründet das landkreiseigene Unternehmen: „Das wäre zeitlich gar nicht zu schaffen, weil meist viele Biotonnen davon betroffen sind.“ 

Was können Haus- und Wohnungsbesitzer also tun, dass sich der Biomüll in der Tonne verfestigt? Die EVA hat eine Checkliste zusammengestellt, die wir kurz zusammenfassen: 

  • Biotonne an einem frostsicheren Standort lagern, beispielsweise in der Garage.
  • Küchenabfälle in Papier oder Zeitungspapier (keine Illustrierte) einwickeln. 
  • Wahlweise Papiertüten verwenden – in keinem Fall aber Plastiktüten oder „kompostierbare Plastikbeutel“.
  • Taschentücher, Servietten, Küchenrolle oder Eierkartons saugen Feuchtigkeit auf und können, sofern sie aus Zellstoff sind, im Biomüll entsorgt werden.
  • Biomüll locker in die Tonne füllen, nicht pressen.
  • Tonne vor der Leerung überprüfen und Inhalt gegebenenfalls mit einem Stock lösen.

Das Unternehmen macht darauf aufmerksam, dass die Nutzer für die Entleerbarkeit der Tonne verantwortlich sind, nicht der Abfuhrunternehmer.

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