Blaue Tonne: Erste Leerungen stehen an

Lokales– In den vergangenen Wochen wurde im Weilheimer Stadtgebiet die neue Blaue Tonne für Papierabfall ausgeliefert. Für Verwunderung bei den Belieferten sorgte, dass ein Teil Behältnisse einen verzogenen, nicht schließenden Deckel hatte. Die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft (EVA) teilte mit, dass sich das Problem mit etwas Zeit und Wärme von selbst lösen würde; in besonders hartnäckigen Fällen lasse sich auch mit einem Gewicht nachhelfen. 

Nun stehen die ersten Abholungen an. Bislang diente im Weilheimer Stadtgebiet der Graue Sack als Verpackung von Kartonagen und Papiermüll. Abgeholt wurde er von Vereinen, die ihre Kassen mit der Altpapier-Anlieferung am Wertstoffhof aufbesserten. Wie die EVA mitteilt, gibt es nicht mehr genug Vereine, die sich an der Papiersammlung beteiligen können. Deshalb übernimmt sie selbst ab dem kommenden Jahr die Entsorgung. Graue Säcke gehören dann der Vergangenheit an. Der Grund: „Müllwerker dürfen aus Arbeitsschutzgründen nicht regelmäßig schwere Sachen tragen“, heißt es in einer EVA-Mitteilung. 

Ab sofort gehören also die Blauen Tonnen zum Müllhaus wie die Bio- und die Restmülltonne. Lediglich in den Weilheimer Stadtteilen Deutenhausen, Marnbach und Unterhausen werden Papier und Kartonagen weiterhin von Vereinen gesammelt. Die EVA macht darauf aufmerksam, dass die neuen Behälter ein begrenztes Volumen haben. Deshalb empfiehlt es sich, Papiermüll gut zu zerkleinern. Das ist vor allem in  Mehrfamilienhäusern wichtig, weil dort viele Haushalte ein Behältnis gemeinsam nutzen. 

Die erste Leerung der neuen Tonne steht am 20. November auf dem Plan. Zu diesem Termin, wie auch am 18. Dezember 2021, werden auch noch Graue Papiersäcke und bereitgestellte Kartonagen abgeholt. Ab Januar 2022 wird nur noch die Blaue Tonne geleert – große Kartonagen und sämtliches Papier, das das Fassungsvolumen der Tonne überschreitet, muss selbst am Weilheimer Werstoffhof angeliefert werden. Die Abgabe ist kostenlos. 

Scroll to Top